Dienstag, 31. März 2015

Thanks Jamie! Für dieses großartige Blumenkohlgratin.



Seit ich ein Tablett besitze schaue ich kaum noch Fernsehen. Wenn ich dann mal Zeit und Laune habe, flacke ich mich lieber auf der Couch und schaue Kochvideos bis zum abwinken.

Favoriten zur Zeit sind : Bruno Albouze, The Real Deal, ein Französischer Chef der seine Zelte abgebrochen hat in Frankreich und sich niedergelassen hat in California. Er ist wahnsinnig gut in alles was mit Patisserie zu tun hat und verfügt über ein herrlich französischer Akzent das sein Englisch sehr viel Charme gibt. 
Dann das Belgische Njam Kookkanaal, mit verschiedenen großartigen Chefs und den unschlagbaren Roger van Damme als Patissier. 
Aus den USA das populäre Foodwishes mit den unsichtbaren Chef John. Sehr gut gemacht und oft witzig. Eine skurrile Engländerin die ich auch immer wieder toll finde ist Titli Nihaan von Titli's Busy Kitchen. 

Und natürlich den immer fröhlichen und handfesten Jamie Oliver der in seinem Kanal Food Tube kurze, echt interessante Videos zeigt für schmackhafte und oft überraschend einfache Gerichte. Ein von Bristish Basics, das allbekannte Cauliflower Cheese, oder auf Deutsch überbackene Blumenkohl habe ich für den Thermomix etwas umgeschrieben und getestet. Es ist sagenhaft lekker, ein wahrliches "comfort food" wenn draußen die Aprilsturme toben und du etwas brauchst das sättigt und schmeckt und dich auf dem Boden hält.
Und das beste daran: es geht total schnell weil du tiefgefrorenes Blumenkohl nehmen kannst ohne Geschmacksunterschied!

Ich habe es serviert mit Pellkartoffeln und ein frischer Möhrenrohkost. Perfekt!

Freitag, 27. März 2015

Scottish oatcakes : 12 shades of golden-grey.


 

Bist du ein Hafer-fan? Ik ben dol op haver! Ich liebe Haferflocken in meinem Frühstück als Müesli, oder gekocht als Porridge, und auch in Cookies oder in Crumble... es gibt zahllose Möglichkeiten irgendwo Hafer rein zu kippen und sofort den lekkerheitsgehalt von einem Gericht zu erhöhen!
Und während ich das hier schreibe sehe ich das es noch viel Aufholbedarf gibt: ich habe zwar ein Haferflocken-Müesli verbloggt, aber noch nie meine favorite Oatmeal Cookies oder nicht mal mein Thermomix-Porridge.
Prima, da habe ich für einige neue Blogposts schon die Inspiration!

Einmal war ich erst in Schotland. Leider. Ich würde sofort mein Koffer packen und wieder hinreisen wenn ich jetzt könnte. Schotland fühlt sich so vertraut und gemütlich an wie ein alter Regenmantel. Und die Gummistiefel dazu! Die wunderschönste Variationen von Grau gibt es in diesem Land zu bewundern. 50 shades of grey sind nichts dagegen *lol* aber in Aberdeen habe ich hunderttausende Abstufungen von Grau erlebt ... eine schöner wie die andere.
Was das schottische Grau mit oatcakes zu tun hat? Das bemerkst du wenn du sie ausrollst und backst: sie sind nicht golden, sondern eher gräulich in Farbe. 12 oatcakes, 12 shades of grey eben!

In Schotland gibt es oats zum Frühstück, zur Mittags-und Abendessen und für zwischendurch. Absolutely my thing! Hafer ist billig, sättigt fantastisch und wächst gut auf dem kargen schottischen Boden. Billig ist immer gut: Holländer können die Knauserigkeit von Schotten sehr gut standhalten! Eine von diesen wunderbare, sehr schlichte und sehr billige schottische Spezalitäten sind die traditionelle oatcakes. Eine Art cracker aus pur Hafer. In Prinzip ist es übrig gebliebener Porridge vom Frühstück, geknetet, dünn ausgerollt, als Kekse ausgeschnitten und gebacken.
In seine Einfachkeit nicht zu überbieten. Die oatcakes schmecken ausgesprochen gut zu Käse, sind aber auch mit Marmelade aus Orange oder schwarze Johannisbeere ein Traum .... WENNN du auf Hafer stehst!

Wie es schmeckt? Nun, nach Hafer eben. Mürbe, etwas krümelig und sehr mild. Eher neutral, und deswegen wunderbar um zu würzige Hartkäsen wie Cheddar zu genießen. Neugierig geworden? Hier geht es zur Rezept >>>>>>

Montag, 16. März 2015

Tijgerbolletjes: fluffige Weizenmehl-Brötchen mit knusprigem Tigerfell






Ab und zu will ich auch in München een hollands ontbijt. Dan backe ich tijgerbroodjes und krentenbollen und genieße die Geschmäcke die mich an meine Kindheit erinnern ....
Tijgerbolletjes - oder Tigerbrötchen - sind typisch Niederländisch, ich habe sie noch nie irgendwo anders gesehen!

Es sind im Grunde ganz einfache helle Weizenbrötchen mit etwas Butter verfeinert, die eine knusprige, aufgeplatzte Kruste haben. Das Muster soll erinnern an Tigerfell! Daher den Namen. Das gelingt nicht immer gleich gut ... hier ist die Musterung feiner geblieben, aber mit etwas Fantasie kann man sich dabei ein Tigerfell vorstellen. Oder so. Niet flauw doen ! Da wollen wir nicht kleinlich sein, die Brötchen waren optimal und de grappige korst tatsächlich ein lustiges, knuspriges Krüstchen! En lekker!

In Jacqueline's Blog thermomixrecepten fand ich ein Rezept, und nach etwas basteln und probieren habe ich eine befriedigende Kruste hingekriegt. Dank je voor het idee Jacqueline! 

Mittwoch, 11. März 2015

Herrliche Rosinenbrötchen #synchronbacken mit 7 andere Blogger!


Die Stars am Sonntagsfrühstückstisch waren diese saftige Rosinenbrötchen. Die schmecken fast wie nederlandse krentenbollen. Aber nur fast.....
Am Samstag entdeckte ich bei Zufall das Sandra von Snuggs Kitchen und Zorra von Kochtopf sich ans Synchron-Backen machten. Die Idee: ein Brötchen-Rezept und soviel Blogger die mitmachen wollen. Alle backen gleichzeitig und berichten darüber in den social media unter dem hashtag 
#synchronbacken. Somit kann die Gemeinschaft live diese Aktion verfolgen.

Ich habe mal wieder viel gelernt. Erstens das es überhaupt so was gibt und das es Spaß macht. Zweitens wofür hashtags gut sind (sehr viele Bilder). Drittens? Die Aktion bescherte uns die besten Rosinenbrötchen die ich bisher gebacken habe. Das Rezept kommt von Plötzblog Lutz  und das ist Garantie für Backerfolg! Die Rosinenbrötchen wurden letztes Jahr schon ver-bloggt von Anikó in ihrem Blog: Paprika meets Kardamom.

So habe ich Samstagnachmittg spontan entschieden mit zu machen. Los ging es mit der Herstellung eines Kochstücks. 
Beim aufkochen von einem Löffel Mehl mit Milch wird ein kleiner Kochteig gemacht der später im Hauptteig sicher stellt das die Rosinenbrötchen lange saftig bleiben.
Ok, soweit die Theorie.  Ob das geklappt hat? Saftig waren die am Sonntag natürlich allemal. Und Montags waren die 2 übrig gebliebene Brötchen genau so saftig wie am Sonntag. Scheint also wirklich zu klappen!  

Zusammen mit Sandra,  Zorra und Yushka konnte ich online immer verfolgen wie die nächste Schritte so laufen. Schritt-für-Schritt- Bilder habe ganz unkompliziert mit meinem Handy geknipst. Daher die minderwertige Qualität. Aber was solls. Spaß hat es gemacht Mädels! Danke für die Anregung und die Aktion!

Und jetzt haben meine Leser auch noch etwas davon: Hier ist das Rezept!